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Dancer in the dark

am Samstag, 29. Dez. 2018, 20:00 Uhr
Veranstaltungsort: Thalia in der Gaußstraße
Barrierefrei: ja

nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier. Selma sieht kaum mehr etwas, doch das darf keiner wissen. Tag und Nacht arbeitet die tschechische Einwanderin in einer Metallfabrik in der amerikanischen Provinz. Sie spart jeden Cent für die Operation ihres Sohnes, denn der Zwölfjährige hat die Augenkrankheit seiner Mutter geerbt. Da bleibt kaum Zeit für den gutmütigen Mechaniker Jeff, der sich um sie bemüht. Und die Kollegin und Freundin Kathy hat große Mühe, Selmas gefährlichste Fehler bei der Arbeit am Metallofen zu verhindern. Trotz schwerer Sorgen und der unermüdlichen Aufopferung für ihren Sohn, hat Selma eine große Leidenschaft: die heile Welt der amerikanischen Musicals, in die sie sich hineinträumt, wenn das Leben unerträglich zu werden droht. Als ihr hart erspartes Geld gestohlen wird, prallen Realität und Traumwelt aufeinander. Selma wird zur Mörderin. Über die Figur der Selma sagt der Regisseur Bastian Kraft: „In Zeiten des radikalen Egoismus erscheint sie mir wie eine Botschafterin der Selbstlosigkeit. Ihre bedingungslose Hingabe verstört und berührt mich zutiefst. Dabei ist ihre Fähigkeit, die harte Realität ab und zu in Poesie zu verwandeln, viel mehr als bloße Weltflucht. Es ist die Erschaffung einer neuen Welt und damit ein Akt purer Kreativität.“

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