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Rose von Martin Sherman

am Freitag, 25. Jan. 2019, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kunstklinik
Barrierefrei: ja

"im Rahmen der 'Woche des Gedenkens' ‚Rose‘ ist die Geschichte einer Frau, die Witz, Humor, Weisheit, Geist, Gefühl und Lebenskraft in sich vereinigt, sie erzählt vom Untergang der jiddischen Kultur, von der Kluft zwischen Liberalen und Orthodoxen in Israel und von der Entfremdung zwischen Israelis und Juden aus der Diaspora in der ‚Alten Welt‘. Rose überlebt als einzige in ihrer Familie den Holocaust und nimmt in Amerika tatkräftig am wirtschaftlichen Aufschwung teil. Ihr Sohn Abbie verwirklicht den Traum der Mutter und wandert nach Israel aus, und ausgerechnet einer seiner Söhne, Roses Enkel, erschießt eines Tages unter dem Einfluß ultraorthodoxer Siedler ein palästinensisches Mädchen. Für dieses Mädchen sitzt Rose nun sieben Tage lang ‚Shivá‘, eine Tradition frommer Juden nach dem Tod engster Familienangehöriger. Es ist die Geste der Trauer für einen Menschen und auch für ihre eigene Tochter, die im Warschauer Ghetto von einem deutschen Soldaten erschossen wurde. Hier schließt sich der Kreis des Verstehens zwischen früher und aktueller Geschichte. Rose fragt nicht nach Religion, Kultur, nach Bildung und sozialer Herkunft, für sie zählt nur der Mensch und sein Recht auf Würde. Sie fordert nicht Hass und Vergeltung, sondern die Liebe in jedem von uns, die Entscheidung zum Neuanfang und für ein Miteinander ohne Hass und Vergeltung."

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