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Esprit und Ironie

am Dienstag, 25. Jun. 2019, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Laeiszhalle kleiner Saal
Barrierefrei: ja

Ich will nicht unter irgendeiner Maske stecken. Ich will immer ich selbst sein.« In seiner sowjetischen Heimat eckte Prokofjew als »Enfant terrible« oft an. Er sei von »westlichen Ideen infiziert« – so das Urteil der strengen Kulturhüter. Also versprach er, gefälligere Musik zu schreiben. Doch es lohnt sich, genau hinzuhören: Neben den wundervollen Melodien sind seine Werke immer auch doppelbödig und mit hintergründigem Humor versehen. Sein Sohn meinte dazu, er komponiere ganz »normale« Musik, dann »prokofieffisiere« er sie. Nach zwei Prokofjew-Sonaten ein Trio zum Abschluss: Tschaikowskys Opus 50, das er »einem großen Künstler«, nämlich dem Pianisten Nikolaj Rubinstein, widmete.

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