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Eisenhans - Doppelvorstellung im Rahmen des Grenzgänger Festivals

am Mittwoch, 26. Jun. 2019, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Thalia in der Gaußstraße
Barrierefrei: ja

METAMORPHOSEN Vergänglichkeit, Verwandlung, Veränderung, Behinderung. Unsere Einzigartigkeit wird unaufhaltsam davon bestimmt. Warum haben wir dennoch so oft Angst vor Veränderungen? Der römische Dichter Ovid erzählt davon: Das goldene Zeitalter ist ein Märchen. Wir leben nicht im Paradies. Stattdessen sind wir täglich mit unseren Wünschen und Ängsten beschäftigt: Wie sehen wir uns? Wie sehen andere uns? Wer würden wir gerne sein? Wie würden wir gerne sein? Wie aussehen? Was können? Wie lieben? Wen lieben? Die Eisenhans-Darsteller*innen sind diesen Fragen nachgegangen. Sie verwandeln sich auf der Bühne in all die fehlbaren, unvollkommenen Götter und Halbgötter der Antike, die Ovid beschreibt. Und sie probieren es aus: Das Können, das Scheitern, das Über-sich-hinaus-Wachsen. DIE SCHULD DER STERNE Ist der Mensch immer der Meister seines Schicksals? Wie gehen wir mit Schicksalsschlägen, Ängsten und Tod um? Wie verändert sich dabei unser Leben? Ist unser Leben und Tod vom Schicksal bestimmt oder vom Zufall, gibt es eine nachträglich erklärbare Vorbestimmtheit oder leben und enden wir in völliger Beliebigkeit? Es geht nicht nur um die Krankheiten und das schwere Leben der Charaktere. Es geht viel eher um das Leben, den Sinn des Lebens an sich und was wir von diesen Menschen lernen können. Zwei Eisenhans-Theaterprojekte von und mit behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen. Eine Kooperation von Thalia Treffpunkt, Thalia Theater und Leben mit Behinderung Hamburg.

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